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Familienleben

Sonntag, 31. Juli 2011

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm!

Heute früh habe ich meine Kinder für die Ferien zu ihrem Vater nach Östererich verfrachtet. Zu diesem Zweck hatte ich meinem Sohn gestern abend einen Koffer ins Zimmer gestellt mit der Aufforderung, diesen mit dem, was man so für drei Wochen Urlaub braucht zu füllen. Heute morgen, 7 Uhr, mein Sohn bittet mich um die kleine blaue Reisetasche. Wofür er die brauche? Na für die Klamotten. Wieso das denn, er habe doch den Koffer. Der sei aber voll mit Büchern. Ja, ob er nicht meine, dass die kleine Reisetasche vielleicht ein bißchen zu klein wäre für die Klamotten für drei Wochen.
Antwort: "Na, die Bücher kann ich ja nicht gut in die Waschmaschine schmeißen, oder?!"
Das ist eindeutig mein Sohn !

Mittwoch, 25. August 2010

Erwerbungen

Stricktechnisch hat mich der Urlaub leider so gut wie gar nicht vorangebracht, obwohl ich gleich mehrere Projekte dabei hatte, damit es auch ja nicht langweilig würde. Leider hatte die schon erwähnte Nackenverspannung, trotz Spritze unmittelbar vor der Reise, ganz üble Kopf- und Ohrenschmerzen zur Folge, mit denen ich fast die ganze Zeit zu kämpfen hatte. Mein Verbauch an Schmerzmitteln war immens, und kurz war ich auch versucht, es mal mit einem Joint zu versuchen, wo mir doch eh dauernd die Wolken aus den Coffeeshops um die Nase waberten ;-).
Immerhin habe ich ein bißchen was eingekauft. Amsterdam ist mit Wollgeschäften wahrlich nicht gesegnet, aber es gibt einen schönen Laden direkt in der Innenstadt, der überwiegend Rowan verkauft und über eine fantastische Strickbibliothek verfügt. Und wie es der Zufall (echt!) so will, sind wir gleich am ersten Tag dort vorbeigekommen. Ansonsten habe ich die englischsprachigen Buchhandlungen abgegrast, den Fame Music Store fast leergekauft und viel Zeit im Knopfladen am Albert Cuypmarkt verbracht.

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Leider hatte der Laden gerade zu, sonst hätte ich sehr gern diese Schild erworben ;-).

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Kann mir jemand die Bedeutung dieses Straßenschilds erklären? Ich wusste nicht, ob ich drüber lachen oder mich fürchten soll!

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Dienstag, 24. August 2010

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub

Schön wär's! Aber jetzt ist erst mal wieder arbeiten angesagt ;-).
Am Sonntagmorgen bin ich wieder in meiner Wohnung angekommen, am Montag stand ich dann bereits im Laden. Das war nun wirklich nicht ideal, aber wir wollten halt jede Minute ausnutzen, die uns in Amsterdam blieb. So oder so ist uns der Abschied sehr schwer gefallen, nicht nur weil dies nach fast vier Jahren der erste gemeinsame Urlaub für mich und meinen Liebsten war (ohne Kinder versteht sich).
Die Stadt ist wirklich einmalig - und an diesem Eindruck konnte auch das oft lausige Wetter nichts ändern.
Wir haben uns angesichts der ellenlangen Schlangen vor den einschlägigen Museen nicht an das übliche Touristenprogramm gehalten, sondern meist einfach mehr oder weniger planlos durch die Straßen treiben lassen. Ausflüge nach Haarlem, Zandvoort, ans IJsselmeer und nach Utrecht brachten Abwechslung; und schließlich konnten wir als absolutes Highlight noch die Einfahrt der Schiffe in den Amsterdamer Hafen bei der SAIL bewundern - für uns Binnenländer ein grandioses Erlebnis!
Hier ein paar verstreute Eindrücke aus den letzten zwei Wochen.

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Montag, 24. August 2009

Bin wieder da/ Back from holidays

Endlich durfte ich nach langer Abstinenz heute wieder den Ort meines beruflichen Wirkens betreten. Endlich? Kann es wirklich sein, dass schon drei Wochen rum sind? Sollte das nun allen Ernstes mein Jahresurlaub gewesen sein? Au Mann!
Ich bin also wieder vor Ort, aber bei weitem nicht so gut erholt, wie ich gehofft hatte. Zwar hat der Haustausch mit der Familie von der Ostsee hervorragend geklappt und unser Treffen am Ende war einfach nur klasse. Das Wetter war auch überwiegend prima und angenehm für alle Aktivitäten, ob Baden oder Stadtbummel. Was allerdings nicht gepasst hat, war mein computersüchtelnder pubertierender Sohn, der eigentlich pausenlos nur rumgenörgelt und meiner (ebenfalls, aber längst nicht so heftig pubertierenden) Tochter und mir damit ganz ordentlich den Spaß verdorben hat. Klar haben wir ihn auch einfach mal zuhause gelassen, aber eigentlich hatte ich mir vorgenommen, in diesem Urlaub noch mal richtig viel mit den Kindern zu unternehmen; wenn sie demnächst dann mal groß sind, geht das ja nicht mehr so einfach. Inzwischen denke ich, es wird genau umgekehrt sein: Es geht vielleicht überhaupt erst wieder, wenn sie denn mal erwachsen sind!
Nach zehn Tagen Ostsee haben wir noch ein paar Tage Zwischenstopp bei meiner Schwester in der Nähe von Dresden eingelegt, bevor es dann vor einer Woche wieder ins Allgäu ging. Die letzten Urlaubstage habe ich vorwiegend mit dem Aufarbeiten all der Dinge verbracht, zu denen ich im normalen Arbeitsalltag nie komme: Gardinen waschen, Fenster putzen, Keller aufräumen, Flohmarkt und Ebaysachen zusammensuchen usw. Gestern hatte ich dann den totalen Durchhänger... Ein kleiner Trost ist, dass meine Kinder jetzt erst mal zwei Wochen bei ihrem Vater sind, so dass ich wenigstens abends nach der Arbeit meine Ruhe habe - bitte nicht falsch verstehen: Ich liebe meine Kinder über alles, aber manchmal brauche ich einfach eine PAUSE von ihnen!


Britta, um deine Frage im Kommentar aufzugreifen: Ja, ich habe bislang nur sehr gute Erfahrungen mit Haus- bzw. Wohnungstausch gemacht. Das war jetzt unser 6. Tausch und wir waren auf die Art bereits in England (2x), Frankreich, Belgien und Italien.

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On Monday I finally started working again after my holidays. Finally? Three weeks already over?
I'm definitely not as relaxed as I had hoped or should be. The home exchange with the family from the Baltic Sea was indeed great and our meet-up a the end of our stay was very pleasant. The weather was fine most of the time either for swimming or visiting interesting spots. The main problem though was that my teenage son didn't fancy anything but sitting in "his" room and suffering from computer abstinence. Actually he was perpetually moaning and spoiled our mood considerably. Of course we left him in his room sometimes, but my intention with this journey was to spend as much time as possible with my children before they're getting to old for travelling with their mother. Meanwhile I think it's quite opposite: It will be more fun travelling with them when they're adult.
After a short stay at my sister's home near Dresden we returned home last week. The remaining days of my holidays I used for all those things that fall short during daily life like cleaning the windows and washing curtains, clean up the cellar and so on. Meanwhile my children are at their father's home for two more weeks. So at least in the evenings after work I have the chance to relax a bit. Don't get me wrong: I love my children more than anything, but sometimes a need a BREAK!

Freitag, 19. Juni 2009

Auf die Hosen ist Verlass!

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Am Mittwoch war endlich der langersehnte Termin: Die Toten Hosen in Kempten! Meine Kinder hatten die Karten von ihrer Tante zu Weihnachten bekommen und ich hatte mich großzügig bereiterklärt mitzukommen (nein, nein, es ist mir nicht wirklich schwer gefallen). Die Aufregung im Vorfeld war gewaltig, schließlich war ich seit Jahren auf keinem ordentlichen Konzert mehr und dann allein mit zwei Kindern (na gut: mit einem großen Mädchen und einem männlichen Teenager). Um das Ergebnis kurz vorwegzunehmen: Das Konzert war "saugeil" bzw. "supergeil" (klar geschlechtsspezifisch differenziert). Ich kann mich dem nur anschließen, die Hosen haben es immer noch drauf!
Wir hatten aber auch - dank frühzeitigem Erscheinen - echt tolle Plätze im vorderen Drittel der Halle. Da wir nicht unbedingt inmitten der Hardcorefans unmittelbar vor der Bühne stehen mussten und der vordere Bereich schon recht bald nach dem Einlass abgesperrt wurde und man dort nur noch mit Stempel reinkam, hatten wir genügend Bewegungsfreiheit und Luft und außerdem das gute Gefühl, dass die Security unmittelbar hinter uns, uns jederzeit rausholen könnte, falls einer abklappen würde. Meine Tochter war nämlich ziemlich erkältet und ich war mir nicht sicher, ob sie es packt. Schließlich hat sie bis zu den Zugaben durchgehalten, dann mussten wir doch raus, aber das war ganz problemlos. Bis dahin ging jedoch echt der Punk ab: Schon die australische Vorband "The Living End" heizte ordentlich ein, so dass mein Sohn irgendwann meinte, ich solle jetzt ruhig öfter mal mit ihnen in ein Konzert gehen (haha, wie lange noch?!). Als dann die Hosen nach kurzer Umbaupause auf die Bühne kamen und die Halle zu kochen begann, waren meine beiden hin und weg, standen da mit offenen Mündern und waren erst mal wie paralysiert. Ab dem zweiten Lied hielt sie dann aber auch nix mehr und ich glaube, sie haben jedes Stück von Anfang bis Ende mitgegröhlt (echte Fans eben!). Ich habe weniger gegröhlt als gehopst, so dass ich gestern einen ordentlichen Muskelkater hatte - ein echt gutes Gefühl :-).

Ein paar Beobachtungen am Rande:
1. Im Publikum war altersmäßig von 10 bis 60 alles vertreten (meine Kinder sind 12 und 14).
2. Am Eingang wurden kostenlos Ohrstöpsel verteilt - das gab es zu meiner Zeit noch nicht; wir haben auch keine gebraucht ;-).
3. Capri-Sonne mitzunehmen war ein prima Tipp.
4. Falls ich es schaffe, die Fotos von meinem Handy irgendwann auf den Rechner zu laden, dann kriegt ihr auch noch was zu sehen :-).

Freitag, 13. März 2009

Hallo zurück / Hello back

Nach zwei Wochen quasi im Ausnahmezustand melde ich mich jetzt wieder zurück - noch nicht ganz wieder aus dem Alltag, aber doch schon beinahe. Aber der Reihe nach:
Mein letzter Eintrag war ja vom Umzugstag, aber so richtig begonnen hat das Chaos bereits ein paar Tage vorher. Damit nämlich, dass ich mir beim Packen und Streichen den ersten Hexenschuss meines Lebens zugezogen habe. Ganz super, wenn man unter Zeitdruck arbeitet, aber sonst würde es sich ja auch nicht lohnen! Mit viel Schmerztabletten und noch mehr Zähne Zusammenbeißen habe ich natürlich doch viel mehr Kisten gewuchtet, als gut für mich war und bin auch tapfer auf die Leiter gestiegen, um meine neue Wohnung erstmals ein bißchen bunter zugestalten. Eine rote Wand im Wohnzimmer, eine knallorangene in der Küche, eine moosgrüne im Sohnzimmer, vier gelbe im Tochterzimmer - meine Eltern würden sich im Grabe rumdrehen, wenn sie das sähen ;-).
Am Mittwoch vor dem Umzugsfreitag wurden dann die neugekauften Möbel geliefert, u.a. eine Abverkaufsküche in lauter Einzelteilen, die mein Liebster todesmutig zu einer Einbauküche zusammensetzen wollte/will (das ist ein Langzeitprojekt). Mit einer halbfertigen Küche kann ich leben, ohne den neuen Einbauherd, der beim Packen des Wagens vergessen worden war, schon schlechter; der wurde dann schließlich eine Woche später nachgeliefert. Am Umzugstag lief dann eigentlich alles soweit glatt und auch der Schnee ließ Gott sei Dank im Laufe des Vormittags nach. Am Abend war die neue Wohnung so voll, dass man sich kaum umdrehen konnte, aber der größte Teil der Sachen war drin, was schon mal ganz beruhigend war. Samstag und Sonntag waren dann dem Aufbau der Betten und diverser Schränke gewidmet. Es ist übrigens eine sehr interessante Erfahrung, wenn man Kisten auspackt, die man acht Monate zuvor gepackt hat. Meine Kinder waren bass erstaunt, wieviele Bücher ich besitze ("Waren die vorher auch schon alle da???") und für mich selbst ist es doch ein recht befriedigendes Gefühl, meine eigenen Sachen wieder um mich zu haben.
Mit der neuen Woche ging dann alles etwas langsamer voran, weil ich wieder arbeiten und die Kinder zur Schule mussten. Trotzdem habe ich jeden Abend fleißig ausgepackt und geräumt, so dass es wenigstens halbwegs wohnlich wurde. Die Quittung für die Schufterei bekam ich dann allerdings in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Wie angeflogen hatte ich plötzlich so massive Schmerzen im Bereich der Lendenwirbel, dass mir ganz schlecht war und ich mich kaum noch bewegen konnte. Sonntags früh verbrachte ich 2 1/2 Stunden in der Ambulanz des Krankenhauses, um eine Nierenkolik oder sonstige innere Ereignisse auszuschließen, um dann zu noch mehr Schmerzmittel und einem Besuch bei meinem Hausarzt verdonnert zu werden. Heute bin ich drei Spritzen und vier Krankheitstage weiter, wieder bei der Arbeit und es geht mir so lala. Immerhin hat sich das Chaos in der neuen Wohnung etwas gelichtet und ich fühle mich nicht mehr ganz heimatlos. Besonders stolz bin ich übrigens darüber, dass ich es geschafft habe, meine neue Telefonanlage samt DSL-WLan allein zu installieren (na ja fast allein, mit zwei nicht allzu langen Anrufen bei der Hotline *g*). Ab nächste Woche versuche ich es dann noch mal mit dem Alltag und vielleicht komme ich dann ja auch wieder zum Stricken.
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I hope you pardon me for giving you only a short summary of the above posting. I have a bad cold at the moment and I'm hardly able to think straightforward. I suppose I got it from my last week's three visits to the doctor's where I had to get injections for a bad lumbago, that I suffer from since the days before the move. You never know what you may take home from sitting in a doctor's waiting room! Actually the last two weeks were horrible, but I have come through the renovation of the new appartment and the relocation and little by little the new rooms are getting homely while I unpack the boxes that I packed 8 months ago. It's a long-term project along with my work, but it'll be okay and sometimes I will probably have more time again for knitting.

Freitag, 27. Februar 2009

Umzugstag / Moving day

Heute ist unser Umzugstag. Das große Auto steht schon vor der Tür und wartet aufs Beladen, in einer Stunde kommen die Helfer (falls sie den Weg in unsere Einöde finden). Aber noch ist alles ruhig und das Haus schläft.
Diese Gelegenheit will ich schnell nutzen und mich ganz herzlich bei allen bedanken, die mir Geburtstagsglückwünsche geschickt haben. Ihr habt mich in dieser chaotischen Woche wirklich aufgeheitert.
Alles weitere dann nächste Woche......
Ach übrigens: Es schneit schon wieder und wieder und wieder!
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Today is our moving day. The van is already waiting to be loaded, soon the boys, who are going to help us, will arrive. But at the moment everything is still quiet around me and the house is still sleeping. I take the chance to thank all of you, who have sent birthday greetings to me. You really helped me through these chaotic days.
More next week...
By the way: It's snowing again and again and again!

Donnerstag, 13. November 2008

Zu viele Baustellen! - Too much stress!

In meinem Leben gibt es zur Zeit eindeutig zu viele Baustellen, an denen ich mich abarbeite!
In meinem neuen Job bin ich nach dem ersten Enthusiasmus jetzt in der Phase der Positionierung. Wir sind nur ein kleines Team und natürlich gibt es hier Platzhirsche (oder vielmehr -hennen), die weil sie schon viel länger da sind, meinen sie hätten auch viel mehr Rechte. Selbstverständlich gestehe ich ihnen das in gewissem Maß auch zu; allerdings bin ich zum einen schon lange keine Berufsanfängerin mehr, zum anderen habe ich als einzige zwei schulpflichtige Kinder zu Hause, die mich wenigstens am Abend doch auch noch brauchen (mal ganz abgesehen von meinem Freund, der eh total zu kurz kommt). Dass ich ständig für Spätdienste eingeteilt werde und erst um 19.30 nach Hause komme, nervt nicht nur mich, sondern die ganze Familie ungemein. Jetzt steht das Weihnachtsgeschäft unmittelbar bevor, auf das sich jeder Buchhändler das ganze Jahr über freut. Da heißt es sechs Wochen lang sechs Tage die Woche durcharbeiten; Urlaub hatte ich in diesem Jahr wegen des Umzugs überhaupt noch keinen... umpf... bin mal gespannt, wie ich das überstehe.
Wenn dann wenigstens zuhause alles passen würde! Aber davon sind wir ganz weit entfernt. Nach wie vor wohnen wir bei meinem Freund, da weit und breit keine Wohnung für uns in Sicht ist. Das Haus ist groß genug und alles andere als beengt. Aber in den letzten Wochen hat sich immer mehr herausgestellt, dass mein Sohn und mein Freund überhaupt rein gar nicht miteinander auskommen, so dass das Nebeneinanderleben einem Minenfeld gleicht. Während mein Freund es nach mehrjährigem Alleinleben nicht mehr gewöhnt ist, dass andere sein Wohnzimmer belagern, hier und da was stehenlassen oder sonstwie seine Wege kreuzen, handelt es sich bei meinem gerade vierzehnjährigen Sohn gerade um die Spezies NullbockaufanderesalsComputeroderPlaystationspiele-Pubertist. Ein "einfaches" Kind war er nie und ich bin schon einiges gewöhnt, aber seine jetzt ständig wiederholten Vorwürfe, ich hätte mit dem Umzug sein Leben zerstört oder ähnliches, zerren ganz schön an meinen Nerven. Die Situation ist alles andere als ideal, und natürlich quälen mich immer wieder Zweifel, ob ich das richtig entschieden habe.
Manchmal möchte ich nur noch den Kopf in den Sand stecken und einfach drinlassen!
Wenigstens scheint meine Tochter das alles im Moment besser zu verkraften; zwar tut sie sich auch noch schwer mit näheren Kontakten in der neuen Klasse, aber mit der Situation an sich scheint sie ganz gut zurechtzukommen.
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In my life there is currently too much stress in every corner.
In my new job after the initial period of enthusiasm I'm now in the phase of searching my position. We are only a small team and of course the last one to come has to be the last one in hierarchy. But I've been in this profession since the last 20 years and in this team I'm the only one who has kids at school, so f.e. I don't like it very much to be always the one who works late. The weeks before Christmas are the most stressing of the year in a bookshop and I didn't have any holidays this year because of my relocation. I wonder how I will get along the next weeks.
I'd bear up with this better if at home everything was okay. But we are far apart from that. We are still living at my boyfriend's home with no appartment in prospect. The house is big enough, but during the last weeks it became more and more evident that my son and my boyfriend can't stand each other and living side-by-side is a bit like crossing a minefield. My boyfriend isn't used to share his room with two more or less messy and loud teenage children and my son has just reached puberty and has no other things in mind than computer, playstation and fantasy books. He has never been an easy child but it's very difficult for me to stand his constant moans that I had destroyed his life with our relocation. Only my daughter seems to cope with the situation better.

Sometimes I'd prefer to bury my head in the sand and keep it there!

Sonntag, 10. August 2008

Nachrichten aus dem Zwischenland/ News from in-between

Nicht dass ich unzufrieden mit meiner derzeitigen Wohnsituation wäre. Das "Zwischenland" ist ein geräumiges, komfortables Haus mit dem liebsten Bewohner und viel Land drumherum, das lediglich durch den nicht vorhandenen DSL-Anschluss und die Entfernung zu den Schulen an Attraktivität fehlen läßt. Dennoch wäre es mir wesentlich lieber, wenn ich jetzt schon in meinen eigenen vier Wänden hausen könnte und nicht fast mein komplettes Mobiliar inklusive allen Inhalts hier in der Garage und im ehemaligen Stall eingelagert wäre. Das sieht nämlich so aus und ist auf Dauer nicht besonders angenehm:

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Trotz vielfacher Übung in den letzten Jahren war der Umzug vom Bodensee ins Allgäu eine echte Tortur. Rund vier Tage hat es gedauert, bis alles verstaut und die alte Wohnung übergeben war. Da ich ja beinahe übergangslos in den neuen Job wechseln musste, lagen meine Nerven in diesen Tagen ziemlich bloß. Nun ist die erste Arbeitswoche überstanden und so ganz allmählich komme ich wieder auf den Boden zurück. Die neuen Kolleginnen haben mich sehr freundlich und hilfsbereit aufgenommen, und ich habe rasch gemerkt, dass ich das Bücherverkaufen trotz dreijähriger Pause noch nicht verlernt habe :-).

Was mir, bei aller Gastfreundschaft des liebsten Mannes aus dem Allgäu, das Leben jetzt noch erheblich erleichtern würde, wäre eine eigene Wohnung in Leutkirch für mich und meine Kinder, was aber offensichtlich nicht so einfach ist, wie wir zunächst gedacht hatten. Immerhin habe ich aber inzwischen mein Zimmer, das mir auch bleiben wird, hier im Zwischenland eingerichtet - ein echtes "Strickzimmer", wo ich meine Schätze nicht mehr in irgendwelchen Säcken und Kisten verstecken muss und immer gruscheln kann.
So sah es am Tag nach dem Umzug aus:

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Und so sieht es nun aus (das sind ungefähr 2/3 meiner Wollvorräte):

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Meanwhile I have reached the land of in-beween, which is undoubtedly a nice and comfortable place (my boyfriend's house). Nevertheless I'm missing my own four walls where I can unpack my boxes and sacks and build up my furniture. At the moment most of my belongings are stored in the garage or the old stable which looks like on the pictures above.

Although the relocation was really terrible - and I'm almost experienced in moving from town to town - I had a pretty good start at my new job. I was happy enough to realize soon that I'm still able to sell books ;-).

And, apart from all difficulties, I have started to make myself at home in my new knitting room, which will stay mine even when I've found a new accomodation for me and my children. I loved to unpack my yarn stash and arrange it in different baskets and cabinets. On the pictures you can see about 2/3 of my stash.

Unfortunately I still don't have my own internet access and I'm not allowed to access the internet during my work time. So for the next weeks it will remain difficult to write or read regularly, but I will catch up on it as soon as possible.

Freitag, 25. Juli 2008

News update

Nachdem ich mich schon in letzten Wochen hier ziemlich rar gemacht habe, wird es nun vermutlich für einige Zeit noch etwas ruhiger in meinem Blog. Noch sitze ich im Büro, aber morgen ist unser großer Umzugstag! In den letzten Wochen habe ich abends schön fleißig Kisten gepackt und dabei jede Menge ausgemistet (schönen Gruß auch an Frau Blasebalg), ab morgen früh wird dann das komplette Inventar unserer 5-Zimmer-Wohnung in einen 7,5-Tonner beladen und ins Allgäu verfrachtet. Mein Chef konnte es nicht fassen, dass man so etwas alleine organisieren kann (aber die Kröten für das Umzugsunternehmen hätte er mir dann wohl doch nicht spenden wollen). Irgendwann werde ich dann wohl hoffentlich wieder einen eigenen Internetanschluss haben und regelmäßiger schreiben können. Meine Emails und ravelry messages werde ich aber täglich lesen und beantworten. Bis dann also, macht’s gut zusammen!
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During the last weeks it was a bit quiet here and now I’ll probably make myself scarce even more. In the moment I’m still sitting in my office, but tomorrow is our relocation day. I did a lot of packing and decluttering in the past weeks and tomorrow morning we will carry the whole 5-room appartment to our new place. My boss was wondering how one can do this without a moving company, but he wouldn’t donate the money to pay for them LOL. It will take some time until I have my own internet access and be able to write regularly, but I will read my emails and messages on ravelry every day. Bye for now and have a nice summer!

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