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Perlen aus dem Buchhändleralltag 120

Von Zeit zu Zeit muss ich mich hier laut über das merkwürdige Verhalten mancher Zeitgenossen wundern, deren Verhalten auf mindestens mangelnde Sozialkompetenz schließen lässt. Keine Kinderstube? Einfach Dreistigkeit? Egal, manchmal möchte ich mich einfach umdrehen und weg gehen, denn offen sagen, was ich denke, darf ich ja nicht.

Einfaches Beispiel: die Unsitte, mitten im Gespräch mit der Buchhändlerin einen Handyanruf anzunehmen. Klar kann es auch ganz witzig und informativ sein, etwas aus dem Privatleben der Kunden zu erfahren, etwa wer abends zum Essen kommt oder ob der Schwiegervater sich erholt hat. Wenn's aber ans Eingemachte geht, z.B. komplette Krankengeschichten oder (wie gestern) nicht durchgegangene Überweisungen bzw. überfällige Rechnungen detailliert erörtert werden, dann frage ich mich wirklich: Will ich das hören? Nein! Und vor allem will ich nicht einfach blöd rumstehen und warten, bis mein Kunde geruht, das Gespräch zu beenden, wenn ich eigentlich wichtigeres zu tun hätte.
Ebenfalls gestern breitete eine Kundin mitten im Laden auf dem Boden eine Landkarte aus (auch etwas, das gerne mal vorkommt) und brütete ungefähr eine halbe Stunde lang darüber. Nicht nur die Buchhändlerin auch andere Kunden mussten immer wieder drum herum gehen. Auf meinen freundlichen Hinweis, dass wir auch Tische zum Ausbreiten der Karten haben, kam die kurze Antwort "Nö, passt schon!" Schön, aber möchte jemand anderes eine Karte kaufen, die auf dem Boden gelegen hat, auf dem man normalerweise nicht auf Socken sondern in Straßenschuhen läuft?
Nächstes Beispiel, diesmal von vorgestern: Eine Dame setzt sich mit einem Stapel Bücher ins Café, nimmt ein Notizbuch und einen Stift aus der Tasche und beginnt abzuschreiben, ganze zwei Stunden lang. Am Ende bleiben die Bücher liegen, selbstverständlich alle mit deutlichen Lesespuren.
An die Frage "Können sie mir mal eben was aus dem Buch kopieren?" habe ich mich dagegen inzwischen ja schon fast gewöhnt...
Sich auf die Bücher auf der Rampe zu setzen, weil der nächste Sessel zwei Meter entfernt und der Weg dorthin eindeutig zu weit ist, ist auch so eine Unsitte.

Ach, ich glaube, ich stelle den Schimpfmodus jetzt einfach mal wieder ab; schließlich ist der Samstag ja bald rum und damit auch hier endlich Wochenende!

Jetzt kommen zur Versöhnung noch ein paar nette Titelanfragen der letzten Woche:
"Man ist, was man isst" (= "Unsere Nahrung unser Schicksal" von Max.O. Bruker)
"Traumfrau mit Lackschuhen" (= "Traumfrau mit Lackschäden" von Amelie Fried)
"Das Schicksal des miesen Verräters" (= "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Greene)

Bis bald in Eurer Buchhandlung!

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